Was ist Shiatsu?

Shiatsu (dt. Fingerdruck) ist ein ganzheitliches Behandlungssystem und wird in Form einer Massagetechnik ausgeübt. Es hat Ähnlichkeiten mit Akupunktur, allerdings kommen keine Nadeln zum Einsatz. Shiatsu entstand Anfang des 20. Jahrhunderts in Japan und basiert unter anderem auf den traditionellen chinesischen Gesundheitslehren.
Shiatsu wird im allgemeinen als entspannend und belebend zugleich empfunden.

Die Arbeit erfolgt entlang der Meridiane und auf bestimmten Punkten (Tsubos). Vereinfacht gesagt, kann der Meridian kann als eine Art Energiekanal verstanden werden. Das Chi – die Lebensenergie – die den Körper durchfließt, wird durch Shiatsu mobilisiert. Kommt es zu Störungen des Chi Flusses, wie Stagnation, Chi Mangel oder einer falschen Chi Flussrichtung, tritt Ungleichgewicht, oder bei längerem Anhalten dieses Zustandes, Krankheit im schulmedizinischen Sinne ein.

Shiatsu wirkt ausgleichend, löst Ungleichgewicht, behebt Störungen des Chi Flusses, wirkt wohltuend, beugt somit Krankheiten vor und fördert die Gesundheit.

Ein Zitat eines österreichischen Arztes das Shiatsu gut beschreibt:
„Wenn Sie eine künstliche Hüfte brauchen, wird es sinnvoll sein ins AKH zu gehen. Wenn Sie die künstliche Hüfte verhindern wollen, dann sind sie bei Shiatsu um ein vielfaches besser aufgehoben. Es ist eine echte Komplementärmedizin.“
Dr. med. Volker Korbei

Shiatsu ist seit 1999 in Österreich ein gewerberechtlicher Beruf.